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Für wenig Geld ans Kap der Guten Hoffnung
Ein Mietwagen ist oberstes Gebot

Südafrika hat ein dichtes Straßen- und Schienennetz. Größtmögliche Individualität bei der Reisegestaltung bietet der Mietwagen. Miet- und Benzinpreise sind günstig - einen klimatisierten Leihwagen der Golf-Klasse bekommt man schon für EURO 25 pro Tag. Für die meisten Ziele ist kein Allradantrieb erforderlich. Wer eine Tour durch unwegsames Gelände plant, zahlt für einen Landrover mit Dachzelten und Campingausrüstung für 4 Personen ab EURO 100/Tag.

Taxis sind relativ teuer (EURO 0,70-0,80/km) und müssen meist telefonisch angefordert werden. Günstiger und immer präsent sind die Minibustaxis. Diese meist überfüllten und fast ausschließlich von Schwarzen genutzten Kleinbusse verkehren auf festgelegten Routen in und zwischen den Ortschaften. Stadtfahrten kosten EURO 0,30-0,50, bei Überlandfahrten sind für 100 Kilometer etwa EURO 2 zu kalkulieren. Ein Nachteil der Minibusse ist ihr Spitzenplatz in der Verkehrsunfallstatistik. Sicherer sind die klimatisierten Überlandbusse, mit denen sich alle größeren Ortschaften erreichen lassen (ca. EURO 2,50/100 km). Für Vielfahrer sind auch Buspässe im Angebot (der 15-Tage-Buspass von Greyhound z. B. kostet EURO 270 und ist 30 Tage gültig). Eine Alternative sind die BAZ-Busse, die auf festen Routen Backpacker-Hostels anfahren (z. B. Kapstadt-Jo'Burg für US$ 195 mit ca. 50 möglichen Stopps).

Inlandflüge werden vor allem von SAA angeboten. Auf den Hauptstrecken Jo'Burg-Kapstadt (ab EURO 46,50 oneway) und Jo'Burg-Durban (ab EURO 31,50 oneway) ist jedoch die »no frills«-Airline Kulula.com preislich nicht zu schlagen. Die Bahn sieht zwar in puncto Fahrtzeit und Preis meist recht alt aus, ist aber auf einigen Strecken das angenehmste Fortbewegungsmittel. Nostalgiker lassen sich von der Dampflok des »Outeniqua Choo-Tjoe« durch die Garden Route ziehen; Freunde des Luxus werden im »Blue Train« zwischen Pretoria und Kapstadt verwöhnt.

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