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Flugreisen Wer legt die Flughafenkürzel fest?

Es sind nur drei Buchstaben. Doch sie geben genaue Auskunft darüber, in welcher Stadt der Flughafen ist. Aber wer legt die sogenannten IATA-Codes eigentlich fest?

Wer einen Flug selbst bucht, sucht am besten nach dem jeweiligen Flughafenkürzel. Denn manche Städte haben zwei oder mehr Airports - die dreistellige Buchstabenkombination ist aber eindeutig.

Festgelegt werden die Kürzel von der Internationalen Organisation der Luftverkehrsgesellschaften - kurz IATA. Deshalb heißen die Kürzel auch IATA-Codes. Die Organisation hat ihren Sitz in Kanada.

Jeder Flughafen soll einen unverwechselbaren und leicht nachvollziehbaren Drei-Buchstaben-Code haben, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV). Viele Kürzel bestehen zum Beispiel aus den ersten drei Buchstaben der Stadt, in der der Flughafen liegt. Beispiele dafür sind DUS für Düsseldorf, FRA für Frankfurt und HAM für Hamburg. Es gibt jedoch auch andere, nicht nachvollziehbare Kürzel: z. B. UIO für Quito, PBI für West Palm Beach in Florida, GIG für Rio de Janeiro oder YYZ für Toronto.

(11.02.16, dpa/tmn)

REISERECHT Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

Nürnberg, 10.5.10 (tdt) – Mietet ein Urlauber eine Ferienwohnung und leistet die vereinbarte Anzahlung, ist das Geld verloren, wenn er vom Mietvertrag vorzeitig zurücktritt. Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts Meldorf (Aktenzeichen 81 C 204/10). Ein Mieter hatte eine Ferienwohnung für sieben Tage im Herbst 2010 zum Mietpreis von insgesamt 580 Euro gebucht, sie im November 2009 aber storniert und die Anzahlung in Höhe von 150 Euro zurück verlangt.

Auch wenn der Vermieter noch genügend Zeit gehabt hat, Ersatz finden, sei er wegen der kurzen Mitfrist dazu nicht verpflichtet, so das Gericht in Schleswig-Holstein. Das käme rechtlich nur in Betracht, wenn das Interesse des Mieters an der Auflösung eines längerfristigen Mietvertrags dasjenige des Vermieters »ganz erheblich übersteigt«. Doch davon könne bei einer so geringen Mietdauer keine Rede sein.
REISERECHT: Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

REISERECHT Mehr Flexibilität bei Reisen

Karlsruhe, 3.5.10 (tdt) – Deutschlands oberstes Gericht hat zwei für die Reisebranche wichtige Urteile gefällt. Zum einen verbot der Bundesgerichtshof (BGH) Airlines, Kunden vorzuschreiben, ob und in welcher Reihenfolge sie ihre gebuchten Flüge nutzen. Das Urteil (Aktenzeichen Xa ZR 5/09) ermöglicht den Fluggesellschaften – geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die von Lufthansa und British Airways angewandte Praxis – aber, einen Aufpreis zu nehmen, wenn die Flugscheine anders als vorgesehen in Anspruch genommen werden.

In dem zweiten Urteil (I 23/08) – ihm ging eine Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen TUI voran – erklärte der BGH tagesaktuelle Preissysteme in Reisekatalogen für zulässig. Somit können sich Anbieter von Reisen künftig in ihren Katalogen für die Zeit bis zur Buchung Flughafenzuschläge oder auch Abschläge vorbehalten.
 

Reiserecht Partner kann Ansprüche mit geltend machen

Bei Ehepaaren kann ein Partner für den anderen Ansprüche an den Veranstalter geltend machen.