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REISE und PREISE

Kreuzfahrten Wo wohnt eigentlich die Crew auf einem Schiff?

Einzelkabine, Acht-Bett-Zimmer oder Maschinenraum? Wo schlafen eigentlich die Crew-Mitglieder eines Kreuzfahrtschiffs? Das hängt auch von ihrem Rang ab, wie zwei große Kreuzfahrt-Unternehmen erklären.

Auf den Schiffen der »Mein Schiff«-Flotte von Tui Cruises haben sie zum Beispiel ihren eigenen Bereich, die sogenannte Crew-Area. Dort sind ihre Kabinen untergebracht, aber auch Essens- und Aufenthaltsräume, ein Café, eine Disco und Trainingsräume, erklärt Godja Sönnichsen von Tui Cruises.

Einige Crew-Mitglieder haben eine Kabine für sich, teilen sich aber das Bad mit einem Kollegen. Außerdem gibt es Zwei-Bett-Kabinen, wo Vorhänge an den Betten für etwas Privatsphäre sorgen sollen.

Auch an Bord der Schiffe von Aida Cruises gibt es Einzelkabinen, Zwei-Bett-Kabinen und Einzelkabinen mit geteiltem Bad. In den Kabinen gibt es Internetverbindung und einen Fernseher, erklärt Hansjörg Kunze von Aida Cruises. Die Entscheidung darüber, welches Crew-Mitglied wo unterkommt, richtet sich in der Regel nach dem Rang.

(12.03.16, dpa/tmn)

REISERECHT Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

Nürnberg, 10.5.10 (tdt) – Mietet ein Urlauber eine Ferienwohnung und leistet die vereinbarte Anzahlung, ist das Geld verloren, wenn er vom Mietvertrag vorzeitig zurücktritt. Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts Meldorf (Aktenzeichen 81 C 204/10). Ein Mieter hatte eine Ferienwohnung für sieben Tage im Herbst 2010 zum Mietpreis von insgesamt 580 Euro gebucht, sie im November 2009 aber storniert und die Anzahlung in Höhe von 150 Euro zurück verlangt.

Auch wenn der Vermieter noch genügend Zeit gehabt hat, Ersatz finden, sei er wegen der kurzen Mitfrist dazu nicht verpflichtet, so das Gericht in Schleswig-Holstein. Das käme rechtlich nur in Betracht, wenn das Interesse des Mieters an der Auflösung eines längerfristigen Mietvertrags dasjenige des Vermieters »ganz erheblich übersteigt«. Doch davon könne bei einer so geringen Mietdauer keine Rede sein.
REISERECHT: Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

REISERECHT Mehr Flexibilität bei Reisen

Karlsruhe, 3.5.10 (tdt) – Deutschlands oberstes Gericht hat zwei für die Reisebranche wichtige Urteile gefällt. Zum einen verbot der Bundesgerichtshof (BGH) Airlines, Kunden vorzuschreiben, ob und in welcher Reihenfolge sie ihre gebuchten Flüge nutzen. Das Urteil (Aktenzeichen Xa ZR 5/09) ermöglicht den Fluggesellschaften – geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die von Lufthansa und British Airways angewandte Praxis – aber, einen Aufpreis zu nehmen, wenn die Flugscheine anders als vorgesehen in Anspruch genommen werden.

In dem zweiten Urteil (I 23/08) – ihm ging eine Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen TUI voran – erklärte der BGH tagesaktuelle Preissysteme in Reisekatalogen für zulässig. Somit können sich Anbieter von Reisen künftig in ihren Katalogen für die Zeit bis zur Buchung Flughafenzuschläge oder auch Abschläge vorbehalten.
 

Reiserecht Partner kann Ansprüche mit geltend machen

Bei Ehepaaren kann ein Partner für den anderen Ansprüche an den Veranstalter geltend machen.