
Die Philippinen, das Paradies der 7.000 Inseln.
Foto: Flickr.com, yeowatzupPHILIPPINEN-Der Norden
Philippinen – Auf Reisen dem Paradies ganz nahe
Über 7.000 tropische Inseln gibt es bei Reisen auf dei Philippinen zu entdecken. Doch schon die Hauptinsel Luzon mit der brodelnden Hauptstadt Manila könnte mehrere Urlaube füllen. Ganz zu schweigen von den grandiosen Reisterrassen und zahlreichen Robinsoninseln. Ein echter Tipp für Asien-Fans, die auf der Suche nach etwas ganz Besonderem sind. Ein Reisebericht über die Philippinen.Nebenkosten und Preise auf den Philippinen
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Das Paradies erreicht man nicht im Handumdrehen – leider... Nach 16–18 Stunden Flug – inklusive Zwischenlandung – steigt fast jeder etwas zerknittert aus dem Flieger bei der Reise auf die Philippinen. Erst mal ins Hotel! Wollte man jetzt gleich weiter an den anvisierten Traumstrand, wäre man weitere Stunden unterwegs, mit dem Flieger, mit dem Jeepney (Minibus), mit der Fähre, mit dem Taxi… Und ein kurzer Aufenthalt in der trubeligen Millionenmetropole Manila lohnt sich allemal. Überhaupt: Wer die Philippinen kennenlernen möchte, sollte sich nicht zu viel auf einmal vornehmen, denn das Reisen im Inselstaat braucht Zeit. Der facettenreiche Archipel, der den Pazifischen Ozean vom Südchinesischen Meer trennt, lädt zu Entdeckungstouren auf eigene Faust geradezu ein. Wenn Sie nicht zu den Organisationstalenten gehören, überlassen Sie die Reiseplanung einem der zumeist kleineren Spezialveranstalter.
REISE & PREISE stellt Ihnen ausgewählte, ganz unterschiedliche Ziele für Reisen in den Norden der Philippinen vor: die große Insel bzw. Inselgruppe Luzon, auf der sich auch die Hauptstadt Manila befindet. In Nord-Luzon erstreckt sich eine der eindrucksvollsten Landschaften der Philippinen: Bis zu 2.900 Meter ragen die Berge der Zentralkordilleren in den Himmel. An den steilen Hängen ziehen sich die wohl imposantesten Reisterrassen der Welt hinauf, in den abgeschiedenen Bergdörfern drum herum scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Im äußersten Norden liegen die rauen Batanes-Inseln, ein ursprüngliches Paradies für Wanderer und Freunde einsamer Strände. In Süd-Luzon finden moderne Robinsons die vielleicht malerischste und unberührteste tropische Küste Asiens, märchenhafte Strände und wunderschöne Inseln.
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Manila – Reisen in die vitale Megacity
Die Metropole Manila ist ein Häusermeer mit über 10 Millionen Einwohnern, ein pulsierender Ort der Extreme, der Hoffnung, der Lebenslust. Zu chaotisch für so manchen, der auf Reisen auf die Philippinen schnell das Weite suchen. Dabei hat Manila einige ganz unerwartete Seiten.
Nicht versäumen sollte man den Gang durch die quirligen Stadtteile Quiapo, Santa Cruz und Binondo (Chinatown), in denen viele Läden und Handelshäuser mittlerweile Patina angesetzt haben. Daran angrenzend vermittelt Intramuros (»Stadt in Mauern«) mit dem Fort Santiago, der Manila Cathedral, der San Agustin Church und dem meisterhaft restaurierten Casa Manila einen Eindruck von der Architektur der spanischen Kolonialzeit.
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Nord-Luzon – Inseln, Berge Reisterrassen
Die faszinierend herben Batanes-Inseln liegen fernab im äußersten Norden des Landes und überraschen durch ihre Eigenwilligkeit und Ursprünglichkeit. Da es dort oft regnet und stürmt – hauptsächlich von Juni bis Februar – sind viele Häuser aus robusten Steinen gebaut und mit einem dicken Dach aus Cogongras wetterfest gemacht. Ein idealer Einstieg für Europäer auf Reisen im Norden der Phlippinen, denn mit ihrer grünen, hügeligen Landschaft – ideal zum Wandern – erinnert die beinahe autofreie Insel an Irland. Nach ein paar Tagen der Akklimatisierung beginnt die Entdeckertour durch Nord-Luzon. Und die hat viel zu bieten! In Tuguegarao die stattlichen Callao-Höhlen (»Cave Country«) und die Bootsfahrt auf dem Pinacanauan River durch die zerklüfteten Berge der Sierra Madre.
Laoag (7 Busstunden westlich von Tuguegarao) mit den weiten Sanddünen-Stränden und massiven alten Gotteshäusern im »Erdbeben- Barock«. Lohnend ist auch der Abstecher zum historisch getreu errichteten kleinen Dorf Sitio Remedios, das den Besucher in ein herrschaftliches Ambiente der spanischen Kolonialzeit versetzt. Auch in der Altstadt von Vigan spürt man die koloniale Geschichte auf Schritt und Tritt. Zwei, drei relaxte Tage bieten sich am Surf- Beach von San Juan an, bevor die Berge rufen. 1.500 Meter hoch in den kühlen Zentralkordilleren – 250 Kilometer nördlich von Manila – hat sich Baguio wegen des angenehmen Klimas auch als Sommerhauptstadt der Philippinen einen Namen gemacht hat. Am schönsten ist es dort von März bis Mai. Über Ostern und zum farbenprächtigen Flower Festival im Februar strömen die Filipinos in Scharen in die Stadt.
Interessant ist der Markt, auf dem vornehmlich Produkte der umliegenden Dörfer angeboten werden (Gemüse, Obst, Erdbeerwein, Honig), aber auch Korbwaren, Holzarbeiten und Silberschmuck. Jetzt wird es abenteuerlich: Von Baguio geht’s mit dem Bus auf der ruppigen Halsema Road durch die landschaftlich sehr reizvolle Bergwelt nach Bontoc und Banaue. Auf Reisen in Nord-Luzon lohnt ein Streifzug durch Sagada, wo Begräbnishöhlen mit »hängenden Särgen« zu besichtigen sind. Die Krönung jedoch sind die grandiosen Reisterrassen von Banaue, Batad und Bangaan. Eine Tour, die es zwar in sich hat, aber unvergessen bleibt!
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Süd-Luzon – Reisen ins Hideaway für Zivilisationsmüde
An der pazifischen Südküste der größten Philippinen- Insel Luzon lockt auf Reisen nach Luzon eines der schönsten Strand- und Inselparadiese des gesamten Archipels. Aber noch ist die entlegene Halbinsel Caramoan touristisches Neuland. Einzig am Gota Beach ist die Entwicklung schon vorangeschritten: Das Hotel »Gota Village« (hier wurden kürzlich mehrere Episoden der französischen Serie »Koh Lanta« gedreht) hat die malerische Doppelbucht Gota Beach für sich reserviert. Doch unweit davon warten weitaus schönere, weißsandige Strände darauf entdeckt zu werden – zum Nulltarif. Etwa auf den vorgelagerten herrlichen Eilanden Lahos und Matukad, beide unbewohnt, oder auf den etwas entfernteren Inseln Bagieng (Sabitan Laya Beach) und Lahuy, letztere mit einer Handvoll Dörfer und über einem Dutzend wunderbarer Strände, allerdings ohne Unterkunft.
An einem fünf Kilometer langen steilfelsigen Küstenabschnitt östlich vom Gota Beach, zwischen Honongan Beach und Tayak Beach mit dem versteckten Tayak Lake gleich dahinter, stößt man bei Reisen auf Luzon auf etliche idyllische Buchten mit einsamen weißen Stränden – ideal für Touren mit dem Kajak (im »Gota Village Resort« fragen). Die schroffen Kalksteinfelsen der Caramoan-Halbinsel sind von unzähligen Höhlen durchsetzt. In Küstennähe befinden sich die sehenswerten Höhlen Umang, Pigoto und Culapnit, alle relativ einfach zu erreichen (etwas scharfkantige Kletterei). Sowieso ist die Natur auf Caramoan von einzigartiger Schönheit und Vielfalt: türkisblaue Lagunen, verwunschene Täler, plätschernde Urwaldbäche, knorrige Bäume mit wilden Früchten, urgestaltige Farne, Orchideen in allen Farben und eine bemerkenswert artenreiche Vogelwelt. Hinweis: Wer sich nicht im »Gota Village Resort« einquartiert, übernachtet in Caramoan Town. Unterkünfte an den Stränden und auf den Inseln gibt es bisher nicht.
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Die Südspitze von Luzon - Vulkane, Walhaie und Mantarochen
Eine Kette von sieben Vulkanen erstreckt sich von der Caramoan-Halbinsel bis zur Südspitze von Luzon. Beliebte Kletterziele sind Mt. Isarog bei Naga (1.976 m) und der majestätische Mount Mayon, der bei der Hafenstadt Legaspi das Landschaftsbild dominiert. Er gilt als einer der perfektesten Vulkankegel der Welt (2.462 m, Aufstieg nicht erlaubt bei vulkanischen Aktivitäten). Walhaie scheinen eine Vorliebe für die geschützten Gewässer vor dem kleinen Ort Donsol an der Südküste zu haben. Von Februar bis Mai ziehen die friedlichen Riesen dort ihre Runden.Das ökotouristische Vorzeigeprojekt bei Reisen auf die Philippinen reglementiert die eindrucksvolle Interaktion mit den imposanten Kreaturen: Nur sechs Schnorchler dürfen sich ihnen gleichzeitig nähern Eine knappe Bootsstunde südlich von Donsol wartet ein weiteres Naturschauspiel: In der sogenannten Manta Bowl (75 qkm großes Schutzgebiet für Mantarochen) bei der Insel Ticao können Taucher zum Anfassen nah an die eleganten Tiere herankommen, die zu den größten Lebewesen der tropischen Meere gehören. Dive-Shops in Donsol bieten Manta-Touren an.
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Marinduque - Reisen abseits der Touristenpfade
Ruhe und Gemütlichkeit statt Jubel, Trubel, Tralala, das erwartet man bei Reisen nach Marinduque. Die sympathische, herzförmige Insel Marinduque (960 qkm, 200 km südöstlich von Manila) gilt als eine der friedlichsten des Landes. Nur zum Moriones-Festival in der Osterwoche, wenn die bekanntesten Passionsspiele der Philippinen stattfinden, füllt sich die Insel. Ansonsten ist Fast-Null-Tourismus die Normalität.Die meisten Unterkünfte befinden sich am sauberen Kieselstrand südlich der beschaulichen kleinen Inselhauptstadt Boac, einige mit schönem Blick auf die drei vorgelagerten Tres Reyes Islands. Prima weiße Sandstrände findet man bei Reisen nach Marinduque an der Südostküste bei Poctoy und Cagpo. Ein echter Geheimtipp! Gut und günstig übernachten Hübsch angelegt ist das »3 E’s Love Bay Beach Resort« € in Amoingon. Der gepflegte kleine »Beach Club Cagpo« €) liegt in einer kleinen Bucht nahe des Poctoy White Beach. Anreise Per Bus von Naga nach Lucena, weiter per Schiff nach Marinduque.
« mit Pool. Spätestens jetzt weiß man: Reisen auf die Philippinen mit den 7000 Tropeninseln lassen die schönsten Tropenstrände entdecken.
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Hoteltipps - Manila und Luzon
MANILA: empfehlenswerte StadthotelsHotel »Durban St. Inn« €
Sehr guten Gegenwert bietet das »Durban St. Inn« in Makati.
Hotel »Binondo Suites« €
Empfehlenswert in Binondo sind die »Binondo Suites«.
»Lotus Garden Hotel« €€
Etliche gute, gepflegte Mittelklassehotels findet man im Stadtteil Ermita, darunter das »Lotus Garden Hotel«.
»G Hotel« €€€
An der Manila Bay in Malate steht das modern-elegante »G Hotel« mit Pool.
NORD-LUZON: Unterkünfte entlang der Route
BANTANES
Hotel »Shanedel’s Inn« €
Einfach, aber einladend ist das »Shanedel’s Inn« in Basco.
TUGUEGARAO
»Hotel Roma« €
Tadellose Zimmer gibt es im freundlichen »Hotel Roma.
LAOAG
»Java Hotel« €
Das attraktiv gestaltete »Java Hotel« liegt am nördlichen Stadtrand; Pool, Tennisplatz.
REMEDIOS
Hotel »Sitio Remedios Heritage Village« €€€
Fürstlich wohnen wie in alten Zeiten im »Sitio Remedios Heritage Village«; Pool, Spa.
SAN JUAN
»Sunset German Beach Resort« €
Gepflegt und mit vielen Pflanzen ist das »Sunset German Beach Resort«.
BAGUIO
»Hotel Veniz« €
Nett eingerichtete Zimmer mit TV bietet das angenehme »Hotel Veniz«.
SAGADA
Hotel »George Guest House« €
200 Meter südlich vom Ortskern befindet sich das solide errichtete »George Guest House«.
BANAUE
Hotel »Banaue View Inn« €
Vom »Banaue View Inn« hat man einen schönen Blick auf den Ort.
SÜD-LUZON: die besten Hotels fürs Geld
NAGA
»Naga Land Hotel« €
Top ist das Preis-Leistungs-Verhältnis im »Naga Land Hotel«.
CARAMOAN
La Casa Roa« €
Familiär und ansprechend ist das »La Casa Roa«, mit kleinem Garten und Dachterrasse.
»Gota Village Resort« €€
Am Gota Beach bietet das »Gota Village Resort« über 70 kleine komfortable Holzhäuschen an.
LEGASPI
»Hotel Villa Angelina« €
Allemal ihr Geld wert sind die Zimmer im behaglich eingerichteten »Hotel Villa Angelina« ruhige Lage, Pool.
DONSOL
Hotel »Vitton Beach Resort« €
Am Strand, neben dem Visitor Center, liegt das beliebte »Vitton Beach Resort«, auf Wunsch Abholung von Legaspi.
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Informationen über Reisen auf die Philippinen

EINREISE
Für Reisen auf die Philippinen bis 21 Tage genügt für Deutsche, Österreicher und Schweizer ein 6 Monate gültiger Reisepass und ein Rück- bzw. Weiterreiseticket.
GELD
Währung ist der Philippinische Peso. € 1 = 61 Pesos (Stand 03/11). Viele Hotels akzeptieren g
ängige Kreditkarten. Geldautomaten (ATM) gibt es in allen größeren Städten.
SPRACHE
Landessprache ist Filipino (Tagalog), zusätzlich gibt es zahlreiche Regionalsprachen. Die meisten Filipinos sprechen aber auch gut Englisch.
KLIMA UND BESTE REISEZEIT
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UNTERKÜNFTE
In Manila gibt es akzeptable Zimmer mit AC bereits ab € 18, wer es gern etwas komfortabler hat, braucht auch nicht sonderlich tief in die Tasche zu greifen. Auf der nördlichen Inselhälfte gibt es zumeist nur einfache Unterkünfte, im Süden ist die Auswahl noch geringer.
ESSEN & TRINKEN
Philippinisches Essen ist mild. Neben Reis stehen auch immer Fisch, Geflügel und Fleisch auf der Speisekarte – gegrillt, gebraten oder als Suppe. Typische Gerichte sind z. B. Pork Adobo (eine Art Schweinegulasch), Caldereta (Schmorgericht mit Rindfleisch) und Lechon Manok (Grillhähnchen), immer mit Reis als Beilage. In einfachen Carinderias kostet eine Mahlzeit höchstens € 2, in besseren Strandrestaurants € 6 und mehr.
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WEITERE INFORMATIONEN
Der vollständige Artikel überdie Philippinen mit vielen Tipps zur Urlaubsplanung, Preisen, Adressen, Telefonnummern, Nebenkosten und Kalkulation der Urlaubsreise ist erscheinen in REISE & PREISE 2-2009. Die Ausgabe können Sie sich für € 4,90 nach Hause schicken lassen (Heft bestellen).
(JENS PETERS, 2/2009)