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Taschendiebe lauern am Urlaubsort überall.

Taschendiebe lauern am Urlaubsort überall.

Foto: Panthermedia

TASCHENDIEBE Wo wird im Urlaub am meisten geklaut

Barcelona heimste nun einen Titel ein, auf den die Stadtherren weniger stolz sein dürften. Die spanische Metropole ist die Hochburg der Taschendiebe. Mit Tricks und unglaublichem Geschick werden hier jährlich tausende Touristen um Ihre Wertsachen erleichtert. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Rom und Paris. 1.Barcelona, Spanien

Die katalanische Hauptstadt zieht jährlich Millionen Besucher an, besonders Plätze wie der Plaça de Catalunya oder die Sagrada Familia sind immer bevölkert. Hier finden die Langfinger der Stadt ihr Eldorado. In den kleinen Gassen nahe der Ramblas fordern ambitionierte Tangotänzer beispielsweise Besucher zum Tanz auf und beklauen sie dabei nach allen Regeln der Kunst. In keiner anderen europäischen Stadt sind mehr Besucher im letzen Jahr bestohlen worden.

2. Rom, Italien

In der Papst-Stadt wird zumindest eins der 10 Gebote häufig gebrochen. Denn gestohlen wurde hier im letzten Jahr so oft, dass es für Platz zwei reicht. So romantisch das Knattern der Vespas auch sein mag, manchmal rollt auf ihnen das Unheil heran. Besonders gern werden Handtaschen während der Fahrt von der Schulter gerissen. Deswegen gilt, Rucksack oder Handtasche nie zur Straßenseite hin tragen.

 


In der Metro sollte man abends wachsam sein.

TASCHENDIEBE: Wo am Urlaubsort am meisten geklaut wird

3. Paris, Frankreich

 

Die Stadt der Diebe…Flinke Gauner bedienen sich besonders gerne dann, wenn Touristen die diversen Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt bestaunen. Auch beliebt sind die vollen Metro-Züge gegen Abend. Hier gilt, am besten alle Wertsachen im Griff oder Blick haben. Ist man zu zweit, den Rucksack in die Mitte nehmen und abschirmen.

Foto: flickr.com shaun garrity

4. Madrid, Spanien

Das Jagdgebiet der Madrider Langfinger ist die Innenstadt. In Touristenmengen lassen sie dann gerne mit Absicht etwas fallen und bedienen sich beim Aufheben gleich noch an der Hosentasche des benachbarten Touristen. Auch auf dem Flohmarkt El Rastro ist Vorsicht geboten, hier treten die Trickdiebe gleich als Gruppe auf.

 


Taschendiebe spezialisieren sich auf öffentliche Verkehrsmittel.

TASCHENDIEBE: Wo am Urlaubsort am meisten geklaut wird

5. Athen, Griechenland

 

In Athen haben sich die Taschendiebe auf die öffentlichen Verkehrsmittel spezialisiert. Erst Anfang des Jahres nahm die griechische Polizei eine 72-köpfige Bande in der athenischen U-Bahn hops. Meist agieren die Diebe nach Schema F, während einer das Opfer ablenkt, macht sich ein anderer an den Wertsachen zu schaffen.

Foto: flickr.com darensiva

6. Prag, Tschechien

Während Sie auf der Karlsbrücke stehen, kann es schon mal sein, dass Ihnen jemand ein kleines Souvenir andrehen möchte. Meist reicht schon das Verkaufsgespräch und Sie haben bereits ihr Geld verloren, ohne dass sie etwas gekauft haben. Bei solchen Händlern sollten Sie immer auf der Hut sein und am besten so wenig Bargeld wie möglich bei sich tragen.


Wertsachen lieber nicht mit an den Strand nehmen.

TASCHENDIEBE: Wo am Urlaubsort am meisten geklaut wird

7. Costa Blanca, Spanien

 

Das Nickerchen am Strand hat schon so manch ein Tourist bitter bereut, denn nach dem Aufwachen waren Kamera, Geld und Handy weg. Besonders häufig passiert dies an den malerischen Buchten rund um Alicante. Wenn möglich, Kamera und Co. gleich im Safe lassen oder nicht einschlafen!

Foto: flickr.com jjmazo

8. Lissabon, Portugal

Ähnlich wie in Athen, rauben die Taschendiebe Lissabons besonders gerne in der Tram, auch die nostalgische Linie 28 ist betroffen. Reist man mit mehreren ist die oberste Regel sich auch im Gedränge nicht auseinander bringen zu lassen. Das ist Teil der Taktik: Ein Teil der Gruppe wird freundlich vorgelassen und der Dieb drängelt sich dazwischen um sich ungestört zu bedienen.


Urlauber mit Mietwagen im Visier der Taschendiebe.

TASCHENDIEBE: Wo am Urlaubsort am meisten geklaut wird

9. Teneriffa, Spanien

 

Auf der Vulkaninsel werden Touristen oftmals am Strand beklaut, wenn sie beispielsweise im Meer schwimmen und die Wertsachen für einen Moment nicht im Blick haben. Da viele Reisende die Insel mit einem Mietwagen erkunden, haben sich die Diebe auch auf Autoeinbrüche spezialisiert. Tipp: Keine Wertsachen im Auto lassen und zusätzlich das Handschuhfach öffnen, um den Dieben zu signalisieren, dass sich ein Einbruch nicht lohnt.

Foto: flickr.com crosathorian

10. London, Großbritannien

Allgemein gilt London als sehr sicher, dennoch auch hier sind Taschendiebe am Werk. Dies machte sich sogar mal ein Telekommunikations-Konzern für eine Werbekampagne zu Eigen und beauftragte ehemalige Taschendiebe damit Passanten Geld zu zustecken, inklusive Werbezettel. Dies blieb meist genauso unbemerkt, wie sonst das Entwenden von Wertsachen und wurde zu einer preisgekrönten Werbekampange.

REISE & PREISE sagt Ihnen, welche Rechte sie haben.

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REISERECHT Stau, Zugverspätung - Flieger weg

Da fliegt es davon - und man selbst sitzt auf seinem Koffer im Flughafen anstatt im Flugzeug. Es gibt viele Gründe, warum ein Passagier seinen Flug verpassen kann: verschlafen, Stau auf der Autobahn, S-Bahn verpasst, Zugverspätung. Nicht immer bleibt er allerdings auf seinem Schaden sitzen. REISE & PREISE sagt Ihnen, wann mit Schadensersatz zu rechnen ist.

Grundsätzlich, so Juristen, muss der Reisende bei seiner Anfahrt zum Flughafen »vorhersehbare und einzukalkulierende Risiken im täglichen Straßenverkehr« berücksichtigen. Die Regel gilt bei manchen Richtern sogar für eher nicht vorhersehbare Zwischenfälle. In einem Fall wurde ein Urlauber bei der Anfahrt zum Airport mit seinem Fahrzeug schuldlos in einen leichten Verkehrsunfall verwickelt. Doch das reichte aus, um die Maschine zu verpassen. Der Betroffene wollte vom Unfallgegner dafür Schadensersatz. Doch vor Gericht kam er damit nicht durch. Die Richter bemäkelten vor allem, der Betroffene sei »ohne jedes Zeitpolster erst so spät« losgefahren, dass er durch den Unfall in die Bredouille geriet. (AG Menden; Az.: 4 C 53/05).

Besser haben es Reisende, die ein pauschales Urlaubspaket mit Rail & Fly-Ticket der Deutschen Bahn gebucht haben. Hat der Zug auf der Fahrt zum Flughafen Verspätung und verpasst der Passagier deswegen seinen Flug, dann muss der Reiseveranstalter für den Schaden haften. Frankfurter Richter erklären: Bietet der Reiseveranstalter für die Anreise zum Flughafen Rail & Fly-Tickets an, so gehört dieser Transfer zum Reisevertrag zwischen Veranstalter und Urlauber. Erreicht der Kunde wegen einer Zugverspätung dann nicht rechtzeitig den Check-in-Schalter und bietet der Veranstalter ihm keinen »zeitnahen« Ersatzflug an, so liege ein »erheblicher Reisemangel« vor. Und dann, so

das Gesetz, können betroffene Urlauber nicht nur eine Minderung des Reisepreises fordern, sondern auch die Reise sofort kündigen, bzw. Schadensersatz oder Entschädigung für »nutzlos aufgewendete Urlaubszeit« verlangen. In diesem Fall galt das, obwohl die betroffenen Gäste sich selbst die Zugverbindung ausgesucht hatten (LG Frankfurt am Main, Az.: 2-24 S 109/09).

Auch wer den Flughafen schon erreicht hat, muss aufpassen. In der Wartelounge des Airports von Dubai schlief der Teilnehmer einer deutschen Reisegruppe ein, verpasste deshalb den Weiterflug in den Jemen und musste auf eigene Kosten mit einer späteren Maschine nachkommen. Vor Gericht hatte er noch versucht, die Verantwortung auf die Reiseleiterin abzuwälzen. Die hätte ihn wecken müssen, habe ihre »Betreuungspflicht« nicht erfüllt. Doch die Reiseleiterin hatte ihn geweckt. Der müde Passagier war direkt danach aber erneut eingeschlafen (AG München, Az.: 183 C 15864/07).

Immer wieder verpassen Passagiere ihren Flug, weil sie am Check-in zu lange warten müssen. Hier sind vor allem die Fluggesellschaften in der Pflicht, sie müssen für entstandene Schäden haften. Grundsätzlich gilt: Ein Reisender, der frühzeitig am Abfertigungsschalter erscheint, »darf darauf vertrauen, rechtzeitig abgefertigt zu werden und mitfliegen zu können« (AG München, Az.: 113 C 2852/00). Und: Solange die Abfertigung am Check-in-Schalter noch nicht abgeschlossen ist, darf eine Fluggesellschaft »die Annahme auch des verspätet am Abfertigungsschalter erschienenen Fluggastes nicht verweigern«, so Juristen. Mit anderen Worten: Wer zu spät am Flughafen erscheint, der sollte nicht gleich schwarz sehen, sondern erst mal zum Check-In-Schalter eilen. Werden dort noch andere Gäste abgefertigt, so muss auch er noch an die Reihe kommen. Ist der Schalter aber bereits geschlossen, dann hat der Passagier Pech gehabt (AG Bad Homburg, Az.: 2 C 2101/98-18). Wichtig auch: Bei langen Warteschlangen muss die Airline dafür sorgen, dass Passagiere mit nahender Abflugzeit aus der Check-in-Schlange herausgerufen und schnellstmöglich abgefertigt werden (AG Erding, Az.: 4 C 309/06).

Umgekehrt müssen Fluggäste bei Umsteigeverbindungen oder Anschlussflügen die für jeden Airport gültige »minimum connecting time« berücksichtigen. Mit Blick auf die internationale Ankunft und die Zollformalitäten hält Luftrechtler Roland Schmid zum Beispiel eine nur 50-minütige Umsteigezeit im indonesischen Flughafen Denpassar für "sehr knapp bemessen". Dort hatte ein aus Singapur kommender deutscher Passagier seinen Weiterflug auf die Ferieninsel Lombok verpasst.

(April 2010, Elias Elo)

Passagiere haben bei Verspätungen Anspruch auf Entschädigung, wenn die Airline keine Ersatzcrew stellen kann.

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Foto: R&P

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Der Streik macht vielen Reisenden einen Strich durch die Planung.

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Reiserecht  Diese Rechte haben Fluggäste beim Streik

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