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Von Lhasa in Tibet ein uneingeschränkter Blick auf den Mount Everest, China

Tibet: Von Lhasa in Tibet ein uneingeschränkter Blick auf den Mount Everest, China (Foto: Flickr.com, Göran Höglund)

China-Tibet Reisen durch die stille Schönheit im Himalaya

Reisen nach Tibet: In atemberaubender Landschaft herzliche Menschen und mystische Pilgerstätten entdecken. Das ist es, was immer mehr Touristen auf Reisen nach Tibet lockt. Die Übernachtung bei Einheimischen ist dabei ein absolutes Highlight. Aber wie lange noch? Ein Reisebericht über Tibet.

»Atemberaubende Landschaft! Zu schade, dass man hier, auf dem Dach der Welt nicht aussteigen darf«, der 32-jährige Plema Dorjee presst seine Handkanten an das Fenster des Zugs »T27« und steckt seinen Kopf dazwischen. So kann er die unendliche Weite des tibetischen Hochplateaus noch genauer betrachten. Hier, in 5.000 Metern Höhe jenseits des Tangula- Gebirges im Norden Tibets, ist die Luft dünn und die Landschaft karg. Schneebedeckte Gebirgsketten ragen am Horizont in den strahlend blauen Himmel, leuchtend orangefarben reflektiert die hügelige Steppenlandschaft die Sonnenstrahlen. Ein paar Grasbüschel halten sich tapfer im eisigen Wind, eine Herde Wildesel trabt gemächlich umher.

Jeden Abend macht sich der »T27« auf die Fahrt von Peking nach Lhasa. Über 4.000 Kilometer misst die Strecke, deren letztes Drittel im Jahr 2006 als höchstgelegene Bahnstrecke der Welt eingeweiht wurde. Die Qinghai-Tibet-Bahn, die auf Permafrostboden durch die beeindruckende Hochebene führt, hat die Reisedauer aus der chinesischen Hauptstadt von mehreren Tagen auf 48 Stunden reduziert. Rund 1.000 Fahrgäste sind jedes Mal mit dabei, vornehmlich Chinesen. Einige von ihnen nutzen die erleichterte Einreise für einen Kurztrip nach Tibet, immer mehr jedoch wandern auf diesem Weg in die autonome Region ein. China forciert diese Entwicklung, mit Höhenzulagen, Steuervergünstigungen und besseren Arbeitsbedingungen. Experten meinen, dass es die Tibeter zu einer unbedeutenden Minderheit im eigenen Land machen will. Ein ernstes Problem für das buddhistische Tibet, das bereits seit vielen Jahren um den Erhalt seiner Kultur und seiner Sprache kämpft.

Heute sitzen auch der Tibeter Plema Dorjee und einige Touristen im Zug. Der Tourguide arbeitet für eine einheimische Reiseagentur in Lhasa und ist nach ein paar freien Tagen in Peking auf dem Heimweg. Die Touristen entdecken die Bahn zunehmend als günstige Reisemöglichkeit nach Lhasa. Sie sind davon überzeugt, der Höhenkrankheit so eher zu entgehen als auf einem Flug vom chinesischen Chengdu oder dem Weg von Nepal aus, wo keine Zeit zur Akklimatisierung bleibt.


Lhasa - Pilger und Soldaten in Tibets Hauptstadt

Der Potala-Palast in Lhasa in voller Schönheit, Tibet, China

Der Potala-Palast in Lhasa in voller Schönheit, Tibet, China (Foto: REISE & PREISE)

Lhasa, Hauptstadt und spirituelles Zentrum, ist die Seele Tibets. Hier pilgern täglich Hunderte von Gläubigen auf dem Barkhor, dem Pilgerrundweg im Herzen der Altstadt. »Das bewahrt vor einer schlechten Wiedergeburt«, erklärt Plema dem deutschen Touristen Paul, seinem Sitznachbarn im Zug. Rund 500 Meter misst eine Runde durch die schmalen Gassen um den 1300 Jahre alten Jokhang-Tempel, das bedeutendste Heiligtum Tibets. An den Seiten der Rundstrecke reihen sich unzählige Verkaufsstände mit Gebetsmühlen, riesigen Stoffrollen und eimergroßen Yakbutter-Stücken aneinander. Dicht gedrängt schiebt sich die bunt gekleidete Pilgermasse langsam vorwärts. Nur zu den regelmäßig patrouillierenden chinesischen Soldaten, die Protestler und andere Störenfriede abschrecken sollen, hält sie großen Abstand. Die meisten Gläubigen murmeln ihre Gebete vor sich her, andere schwingen klappernd ihre Gebetsmühlen.

Drei Kilometer Luftlinie entfernt warten weitere Gläubige vor dem weltbekannten Potala-Palast um Einlass. Sie kommen aus ihren Dörfern, um Yakbutter und Khataks, die zeremoniellen Tücher, zu opfern. Die einstige Winterresidenz des Dalai Lama thront mit ihren 1.000 Räumen hoch oben auf dem Marpo Ri, dem roten Hügel, mit Blick auf die kleine tibetische Altstadt und den gesichtslosen chinesischen Teil Lhasas.

Die religiöse Atmosphäre um die prächtigen, buddhistischen Klöster macht Tibets besonderen Charme aus. Schon von Weitem leiten flatternde Gebetsfahnen und die Stimmen der betenden Mönche den Weg zu ihren exponierten Lagen. In den vergangenen Jahrzehnten von China rücksichtslos zerstört, durften viele Klöster wieder aufgebaut werden. Kritiker schreiben dies dem Tourismus zu, der den vielen Chinesen, die sich hier ansiedeln, Geld in die Kassen spült. Denn die Tibeter werden im eigenen Land immer weniger. Nur noch zwei Millionen leben im »Autonomen Gebiet«, auf einer Fläche, die mehr als dreimal so groß ist wie Deutschland. Ein Meer aus sanften Tälern und schroffen Gebirgshängen scheint Tibet zu sein, mit Herden von Yaks und Schafen, die zufrieden an Flüssen grasen, mit blau funkelnden Salzseen. Sieht man an den Sandpisten verwaiste Reihenhäuser auf ihre Bewohner warten, scheint es fast, als sei Chinas Projekt »neue sozialistische Dörfer« erfolglos geblieben. Tatsächlich wurden aber allein 2008 mehr als 300.000 tibetische Bauern und Nomaden in solche Dörfer zwangsumgesiedelt.

Sightseing - Lhasa für einen Tag? Nicht alles geht!

Shaolin-Mönche vor ihrem Kloster in Tibet, China

Shaolin-Mönche vor ihrem Kloster in Tibet, China (Foto: REISE & PREISE)

Im Reisebüro im chinesischen Xining stellt Frau Hong die dritte Kanne vom grünen Tee auf den Tisch. »Damit Sie durchhalten«, lächelt sie die beiden Touristen an. In dem dunklen Zimmer im 5. Stock eines der Hochhäuser der Stadt glühen die Telefondrähte heiß. Die Chinesin ist dabei, für sie einen Ein- Tages-Trip für Reisen nach Lhasa zu organisieren – und das bereits seit drei Stunden. Doch die geplante Tour ist dem Tibet Tourist Bureau TTB, das alle Tibetreisen prüft, suspekt. Immer wieder wird die Frau vertröstet, Fragen werden gestellt. Warum die Touristen nur so kurz nach Tibet wollen? Wo sie unterkommen? Ob es dort Bekannte gibt? Nach vier Stunden Hin und Her teilt das TTB mit, das benötigte TTB-Permit nicht auszustellen. Begründung? Keine. Frau Hong verrät hinter vorgehaltener Hand, man habe Angst vor einer eigenmächtigen Verlängerung der Reise, denn niemand wäre bislang für nur einen Tag nach Tibet gereist. Die beiden Touristen nehmen’s gelassen, trinken von dem heißen Tee und buchen fünf Tage vor Ort. Das ist zwar deutlich teurer, aber Standard. Und nach einer weiteren Stunde liegt das Permit vor.

Tibet-Reisen - Übernachtung bei tibetischen Bauern

Ein typisches Dorf in Tibet

Ein typisches Dorf in Tibet (Foto: REISE & PREISE)

Im Kyi-Chu-Tal, fünf Jeepstunden nordöstlich von Lhasa, bahnt sich der eiskalte Kyi Chu, der Glücksfluss, den Weg zwischen den Berghängen hindurch. Zunehmend breiter passiert er die Hauptstadt und mündet schließlich in den Yarlung Tsangpo. An seinen Ufern bündeln Bauern frisch gemähte Gerste zu unzähligen Getreidehaufen. »Manchmal ist hier eine Übernachtung mit Familienanschluss möglich«, Plemas Augen leuchten, als er Paul einige Zugkilometer weiter von seinem heißen Yak-Buttertee anbietet. Ein einzigartiger Einblick in das Leben der Tibeter in ihren ungewöhnlichen Häusern – China jedoch ein Dorn im Auge. Die Häuser, eine Kombination aus Wohnhaus und Yak-Stall, schmiegen sich mit ihren bunten Fenstern in das Gebirge. Kalt und trocken ist es hier. Nur ein Grad Celsius beträgt die durchschnittliche Jahrestemperatur. Im Sommer, wenn die Sonne steil auf die Dörfer scheint, lässt es sich tagsüber gut aushalten in der Stille, die so typisch ist für ganz Tibet.

Für viele Touristen auf Reisen nach Tibet ist Lhasa vor allem Ausgangspunkt für eine Fahrt auf dem Friendship Highway nach Kathmandu in Nepal. Auf dieser Straße der chinesisch-tibetischen Freundschaft, entlang des grünen Tals des mächtigen Yarlung Tsangpo und des überwältigenden Himalaya-Gebirges, liegen Tibets zweit- und drittgrößte Orte, Shigatse und Gyantse. Wie Lhasa sind auch sie beliebte Pilgerstätten. Am Kloster Tashilhünpo in Shigatse strecken einige Pilger zur Begrüßung ihre Zungen raus. Nicht nur hier ein Ritus, um zu zeigen, dass man kein Teufel ist – denn im tibetischen Glauben hat der Teufel eine dunkle Zunge. Die Pilger umkreisen das rotfarbene Gebäude, das neben den Klöstern Drepung, Sera und Ganden in Lhasa sowie Kumbum und Labrang in Amdo eine der sechs größten Gelugpa-Institutionen ganz Tibets und Sitz des Panchen Lama ist.

In Gyantse am Kloster Pälkhor Chöde gießen die Gläubigen flüssige Yakbutter in die brennenden Kerzen. Eine Opfergabe. »Früher konnten die Touristen die Strecke nach Nepal noch im Minibus zurücklegen. Aber diese Zeiten sind längst vorbei «, macht Plema die Restriktionen in seiner Heimat deutlich. Seit jährlich bis zu 3.000 Tibeter aus Tibet flüchteten, hat Nepal an der Grenze zunehmend bewaffnete Polizei stationiert. Seit Jahren steht Chinas Tibet-Politik im Brennpunkt des Weltinteresses. Prominente Gegner wie der Schauspieler Richard Gere üben immer wieder scharfe Kritik. Durch die massiven Umsiedlungen leben heute allein in Lhasa mehr Chinesen als Tibeter. Die Tibeter haben das Nachsehen. Ein Großteil der Geschäfte ist bereits in chinesischer Hand, die Arbeitslosigkeit steigt und die Unterrichtssprache an den Schulen ist Chinesisch – ein ernstes Problem für die jungen Menschen vom Lande. >

Tibet - Nur in der Gruppe bereisbar

Man sollte sich in Tibet, China nicht zu weit von der Gruppe entfernen

Man sollte sich in Tibet, China nicht zu weit von der Gruppe entfernen (Foto: REISE & PREISE)

Die Touristen sehen die Auswirkungen nur teilweise. Seit den Aufständen im März 2008 setzt China verstärkt bewaffnete Soldaten an buddhistischen Sehenswürdigkeiten ein. Auch die Reisefreiheit ist eingeschränkt. Reisen nach und innerhalb Tibets sind nur als Gruppe und mit entsprechender Genehmigung möglich.

»Wenn die Morgensonne ihre Strahlen auf den schneebedeckten Gipfel des heiligen Bergs Kailash wirft, schlägt jedes Trekker-Herz höher«, sagt der Tourguide überzeugt, während der »T27« durch Yangpachen eilt. Auf der 52 Kilometer langen Kora, dem Ritualweg, der am Rande des Schneejuwels im Westen Tibets entlangführt, mischen sich reitende Hindus mit singenden Tibetern und neugierigen Travellern. Sie pilgern zwischen einem Tag in schnellem Schritt und zwei Wochen mit Niederwerfungen, damit ihren Sünden vergeben wird. Bis auf 5.600 Meter geht es nach oben.

Vom Fuße des Mount Everest in Süd-Tibet lassen sich noch weitere Höhen erklimmen.Hier ragen die Gipfel steil bis in den Himmel. Expeditionen vorbei an Dörfern, Gazellen und Braunbären, über Gletscher und Geröllfelder bis auf eine Höhe von über 6.000 Meter sind möglich. »Einfach fantastisch«, da sind sich Plema und Paul einig, als der »T27« um 23 Uhr in den Bahnhof von Lhasa einfährt.

Informationen über Reisen nach Tibet

Tibet: Ein Ausblick, den man nie vergisst

Tibet: Ein Ausblick, den man nie vergisst (Foto: REISE & PREISE)

EINREISE Ein Touristen-Visum für China ermöglicht 30 Tage Aufenthalt. Der Antrag kann von den Websites der Botschaften heruntergeladen werden. Die Papiere müssen persönlich eingereicht bzw. abgeholt werden. Zudem ist für Tibet eine spezielle Genehmigung notwendig (genannt TTBPermit oder TAR-Permit). Die Beantragung übernimmt jedes bevollmächtigte chinesische oder nepalesische Reisebüro. Vorgelegt werden müssen das China-Visum, der gültige Pass und ein Reiseplan mit den gebuchten Hotels. Das Permit erlaubt Besuche der Regionen Lhasa, Nagqu, Nam Co, Nyalam, Purang, Shigatse, Tsetang und Zhangmu. Offiziell sind nur organisierte Gruppenreisen ab zwei Personen mit Fahrzeug und Guide, bei dem auch das Permit verbleibt, möglich. Innerhalb Lhasas kann man sich auch ohne Gruppe frei bewegen. Für Gebiete außerhalb dieser Regionen benötigt man zusätzlich ein Alien Travel Permit (auch: PSB-Permit), das ebenfalls über autorisierte Reisebüros zu bekommen ist. Für manche Grenzregion wie Mount Kailash oder die Straße nach Kashgar kann ein Military-Permit notwendig sein. Die entsprechenden Permits beantragen Reisebüros in Deutschland, der Schweiz und Österreich bei Buchung automatisch.

GELD
Währung ist der Yuan Renminbi (RMB). € 1 = 8,50 RMB (Stand 5/2013). Reiseschecks bieten einen besseren Wechselkurs als Bargeld und können problemlos bei der Bank of China eingetauscht werden. Bargeld sollte man sich in kleineren Scheinen geben lassen, mancherorts ist das Wechselgeld knapp. Kreditkarten sind nicht üblich, werden jedoch in besseren Hotels meist akzeptiert.

GESUNDHEIT
Empfehlenswert ist Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis. Manchem Reisenden macht die Höhenkrankheit zu schaffen.

KLIMA UND BESTE REISEZEIT
Ideale Reisemonate mit angenehmen Tagestemperaturen von 20–25 °C sind April/Mai und Oktober, nachts kann es unter null Grad sein. Im Winter ist es trockenkalt (bis -15 °C), im Sommer bei bis zu 32 °C warm und regnerisch. In unserer Klima- und Reisewetter-Datenbank finden Sie die optimale Reisezeit für Reisen nach Tibet.

KOMMUNIKATION Sprachen sind Hoch-Chinesisch und Tibetisch. In Lhasa und touristischen Gegenden wird meist auch Englisch gut verstanden. Handys funktionieren in vielen Gebieten. Eine SIM-Karte von China Mobile ist erhältlich in Telefonshops und am Kiosk. Oftmals ist der Kauf für Ausländer jedoch wegen der Sprachschwierigkeiten problematisch. Die Telefonvorwahl für Tibet ist 0086.

VERKEHRSMITTEL
Tibet-Bahn: Tickets sind am günstigsten direkt am Bahnhof, etwas teurer über Agenturen vor Ort und bei Vorausbuchung im Internet.
Taxi: Innerhalb Lhasas kostet eine Taxifahrt ab € 1,20. Für Fahrten außerhalb der Hauptstadt ist der Preis vorab auszuhandeln.
Bus: Eine gute Alternative ist der Shuttle-Bus.. In Gyantse ist der Preis verhandelbar. Bus: In Lhasa sind Minibusse weit verbreitet. Von der zentralen Beijing Road geht es zum Bahnhof, zum Busbahnhof, zum Kloster Drepung sowie zum Kloster Sera. Von Lhasa fahren mehrmals täglich Langstreckenbusse nach Shigatse.
Fahrradrikscha: Fahren im Zentrum Lhasas und in Shigatse.
Fahrrad: Hostels in Lhasa vermieten Räder und Mountainbikes

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HOTELS
Das Angebot an Hotels ist überschaubar. Auf dem Land sind es meist Klöster, die Betten und simple Zimmer bereitstellen. Auf den Trekkingtouren kommt man in einfachen Guesthouses oder Zelten unter. Die Preise der folgenden Tipps gelten für die Hochsaison ab April und verstehen sich ggf. inklusive Service Charge und Tax (insgesamt 15 %). Fragen Sie bei allen Hotels nach Rabatten.

LHASA
»Barkhor Namchen House« In der Altstadt liegt das »Barkhor Namchen House« (Barkhor Eastern Road, Tel. 0086- 891-6790125; EZ/DZ € 8/9,50). Das Hotel bietet ordentliche Zimmer, saubere Gemeinschaftsbäder und eine Dachterrasse mit Ausblick.
»Kyichu Hotel« Das »Kyichu Hotel«, nur wenige Schritte vom Barkhor-Platz (Beijing East Road 149, Tel. 0086-891-6331541, www.hotelkyichu.com; EZ/DZ ab € 31/43–50), hat hübsche, geräumige Zimmer im tibetischen Stil und ein Restaurant mit Garten.
»Four Points by Sheraton« Am Kyichu-Fluss am Rande der Altstadt liegt das moderne, luxuriöse »Four Points by Sheraton« (Bo Linka Road 10, Tel. 0086- 891-6348888, www.starwoodhotels. com; EZ/DZ ab € 140).

SHIGATSE
»Tenzin Hotel« € Im renovierten »Tenzin Hotel« bieten einige Zimmer einen herrlichen Blick auf das Kloster Tashilhunpo.
»Shigatse Hotel« € Kunterbunt kommt das 3-Sterne- »Shigatse Hotel« daher.
»Jiumu Yamei Hotel« €€€€ Das 2008 eröffnete 5-Sterne- Hotel »Jiumu Yamei Hotel« liegt direkt beim Kloster Tashilhungpo.

GYANTSE
»Jianzang Hotel» € Freundliches Personal und saubere Zimmer hat das »Jianzang Hotel».
»Zongri Tibetan Hotel« €€ Das »Zongri Tibetan Hotel«bietet von seiner Dachterrasse einen Rund-um-Blick auf die Stadt.

ESSEN UND TRINKEN
Buttertee und Gerstenbrei
Tibets nationale Küche erscheint Europäern als recht karg. Tsampa, das Nationalgericht (ein Brei aus geröstetem Gerstenmehl und Yakbutter) wird zum Frühstück, zum Mittag und Abendbrot gegessen. In den Restaurants wird Tsampa-Suppe angeboten. Seltener gibt es luftgetrockneten Käse und getrocknetes Yakfleisch. Blutwurst, die tibetischen Nudeln Thenthuk und Yak-Zunge gelten als Spezialitäten. Unbedingt probieren: Momos, gefüllte Teigtaschen. In den meisten Restaurants werden auch chinesische Gerichte serviert. Wer in Lhasa Lust auf ein gutes kontinentales Frühstück hat, sollte sich auf die Dachterrasse des »Namtso Restaurants« setzen. Getränke: Traditionelles Getränk ist Yak-Buttertee, bei dem Butter in heißem, salzigem Tee aufgelöst wird. Sehr beliebt ist das Gerstenbier Chang. Es ist mild, schmeckt süß-säuerlich und enthält wenig Alkohol. In Restaurants sind Jasmin- oder grüner Tee üblich. Das milde Lhasa Beer ist das meistgetrunkene Flaschen-Bier. Touren & Trekking Wenn man etwas vom Land sehen will, ist eine Trekkingoder Jeep-Tour unabdingbar. Wer das TTB-Permit besitzt, kann seine Tour auch direkt in Lhasa oder Kathmandu buchen. Unbedingt darauf achten, dass Guide und Fahrer Tibeter sind!).

AUSKÜNFTE
Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China, Ilkenhansstr. 6, 60433 Frankfurt Tel. 069-520135, www.china-tourism.de

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WEITERE INFORMATIONEN
Der vollständige Artikel mit vielen Tipps zur Urlaubsplanung, Preisen, Adressen, Telefonnummern, Nebenkosten und Kalkulation der Urlaubsreise ist erscheinen in REISE & PREISE 4-2010. Die Ausgabe können Sie sich für € 4,90 nach Hause schicken lassen (Heft bestellen)

(Martina Katz, 4/2010)