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Türkei Hoteliers freuen sich über Plus

Die türkischen Hoteliers konnten sich im vergangenen Jahr über ein kräftiges Plus bei der Zahl ihrer Gäste freuen.

Am häufigsten haben Urlauber die Mittelmeer-Provinz Antalya besucht.

Im Jahr 2010 seien rund 28,5 Millionen Touristen im Land gezählt worden, etwa 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch unter Berufung auf den Hotel-Verband Turofed. Beliebteste Region sei Antalya, die 9,2 Millionen Gäste zählte.

Dagegen ging die Zahl der registrierten Besucher in Istanbul um mehr als 7 Prozent zurück, obwohl die türkische Metropole 2010 mit ihrem Programm als eine der Kulturhauptstädte Europas lockte. Fremdenverkehrsexperten hatten zuvor erklärt, dass die Statistik für Istanbul verzerrt sei, weil es im vergangenen Jahr aus dem Ausland mehr Direktflüge zu türkischen Zielen gegeben habe und damit weniger Einreisen über den Istanbuler Flughäfen verzeichnet worden seien.

(25.01.11, dpa/tmn)

REISERECHT Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

Nürnberg, 10.5.10 (tdt) – Mietet ein Urlauber eine Ferienwohnung und leistet die vereinbarte Anzahlung, ist das Geld verloren, wenn er vom Mietvertrag vorzeitig zurücktritt. Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts Meldorf (Aktenzeichen 81 C 204/10). Ein Mieter hatte eine Ferienwohnung für sieben Tage im Herbst 2010 zum Mietpreis von insgesamt 580 Euro gebucht, sie im November 2009 aber storniert und die Anzahlung in Höhe von 150 Euro zurück verlangt.

Auch wenn der Vermieter noch genügend Zeit gehabt hat, Ersatz finden, sei er wegen der kurzen Mitfrist dazu nicht verpflichtet, so das Gericht in Schleswig-Holstein. Das käme rechtlich nur in Betracht, wenn das Interesse des Mieters an der Auflösung eines längerfristigen Mietvertrags dasjenige des Vermieters »ganz erheblich übersteigt«. Doch davon könne bei einer so geringen Mietdauer keine Rede sein.
REISERECHT: Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

REISERECHT Mehr Flexibilität bei Reisen

Karlsruhe, 3.5.10 (tdt) – Deutschlands oberstes Gericht hat zwei für die Reisebranche wichtige Urteile gefällt. Zum einen verbot der Bundesgerichtshof (BGH) Airlines, Kunden vorzuschreiben, ob und in welcher Reihenfolge sie ihre gebuchten Flüge nutzen. Das Urteil (Aktenzeichen Xa ZR 5/09) ermöglicht den Fluggesellschaften – geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die von Lufthansa und British Airways angewandte Praxis – aber, einen Aufpreis zu nehmen, wenn die Flugscheine anders als vorgesehen in Anspruch genommen werden.

In dem zweiten Urteil (I 23/08) – ihm ging eine Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen TUI voran – erklärte der BGH tagesaktuelle Preissysteme in Reisekatalogen für zulässig. Somit können sich Anbieter von Reisen künftig in ihren Katalogen für die Zeit bis zur Buchung Flughafenzuschläge oder auch Abschläge vorbehalten.
 

Reiserecht Partner kann Ansprüche mit geltend machen

Bei Ehepaaren kann ein Partner für den anderen Ansprüche an den Veranstalter geltend machen.