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Tui Cruises Nach »Mein Schiff 7« und »8« keineweiteren Schiffe

Vor kurzem hat Tui Cruises den Auftrag für die »Mein Schiff 7« und »Mein Schiff 8« gegeben.

Danach wird die Reederei aber erst einmal keine weiteren neuen Schiffe mehr bauen lassen. Wenn die »Mein Schiff 7« und »Mein Schiff 8« 2018 beziehungsweise 2019 in Dienst gestellt werden, gehen die beiden ältesten Schiffe des Unternehmens, die »Mein Schiff 1« und »Mein Schiff 2«, an die britische Schwestermarke Thomson Cruises. Im kommenden Jahr wird zunächst einmal die »Mein Schiff 5« getauft. Nur kleinere Veränderungen sind darauf geplant. »Sport und Bewegung spielen eine immer größere Rolle«, sagte Geschäftsführerin Wybcke Meier auf der Seatrade Europe. So werde zum Beispiel das Angebot an Kursen ausgebaut. Als Beispiele nannte sie Thai Chi, Yoga, aber auch Vorträge. Als neues Fahrtgebiet hat Meier die USA im Blick. Mit welchem Schiff die Reederei dort unterwegs sein will und auf welchen Routen, sagte sie jedoch noch nicht.

(18.09.15, dpa/tmn)

REISERECHT Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

Nürnberg, 10.5.10 (tdt) – Mietet ein Urlauber eine Ferienwohnung und leistet die vereinbarte Anzahlung, ist das Geld verloren, wenn er vom Mietvertrag vorzeitig zurücktritt. Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts Meldorf (Aktenzeichen 81 C 204/10). Ein Mieter hatte eine Ferienwohnung für sieben Tage im Herbst 2010 zum Mietpreis von insgesamt 580 Euro gebucht, sie im November 2009 aber storniert und die Anzahlung in Höhe von 150 Euro zurück verlangt.

Auch wenn der Vermieter noch genügend Zeit gehabt hat, Ersatz finden, sei er wegen der kurzen Mitfrist dazu nicht verpflichtet, so das Gericht in Schleswig-Holstein. Das käme rechtlich nur in Betracht, wenn das Interesse des Mieters an der Auflösung eines längerfristigen Mietvertrags dasjenige des Vermieters »ganz erheblich übersteigt«. Doch davon könne bei einer so geringen Mietdauer keine Rede sein.
REISERECHT: Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

REISERECHT Mehr Flexibilität bei Reisen

Karlsruhe, 3.5.10 (tdt) – Deutschlands oberstes Gericht hat zwei für die Reisebranche wichtige Urteile gefällt. Zum einen verbot der Bundesgerichtshof (BGH) Airlines, Kunden vorzuschreiben, ob und in welcher Reihenfolge sie ihre gebuchten Flüge nutzen. Das Urteil (Aktenzeichen Xa ZR 5/09) ermöglicht den Fluggesellschaften – geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die von Lufthansa und British Airways angewandte Praxis – aber, einen Aufpreis zu nehmen, wenn die Flugscheine anders als vorgesehen in Anspruch genommen werden.

In dem zweiten Urteil (I 23/08) – ihm ging eine Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen TUI voran – erklärte der BGH tagesaktuelle Preissysteme in Reisekatalogen für zulässig. Somit können sich Anbieter von Reisen künftig in ihren Katalogen für die Zeit bis zur Buchung Flughafenzuschläge oder auch Abschläge vorbehalten.
 

Reiserecht Partner kann Ansprüche mit geltend machen

Bei Ehepaaren kann ein Partner für den anderen Ansprüche an den Veranstalter geltend machen.