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Umfrage Wie werden wir in 100 JahrenUrlaub machen?

Das Institut Insa-Consulere hat im Auftrag des Reiseportals Travelzoo eine Umfrage durchgeführt.

Dabei wurden insgesamt 1.998 Personen befragt (Mehrfachnennungen waren möglich), wie wir wohl in 100 Jahren Urlaub machen werden. 63 Prozent der Befragten halten es für wahrscheinlich, dass wir in Kunstwelten über und unter Wasser unsere Ferien verbringen, 33 % meinten, dass wir dann keine Reisepässe mehr haben, sondern dass unsere Iris oder implantierte Chips gescannt werden. 35 % sind der Meinung, dass wir mit Höchstgeschwindigkeit durch Röhren oder im schwebenden Auto (33 %) an unser Urlaubsziel reisen. 33 % können sich sogar vorstellen, dass unsere Reiseziele dann im Weltraum liegen werden - auf Raumstationen oder anderen Planeten. 31 % der Befragten vermuten, dass wir das heimische Sofa gar nicht mehr verlassen, sondern nur noch virtuell auf Reisen gehen. Nur 26 % glauben, dass sich an unserer Art des Reisens nichts ändert, berichtet die welt.de.

(10.09.14, rp)

REISERECHT Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

Nürnberg, 10.5.10 (tdt) – Mietet ein Urlauber eine Ferienwohnung und leistet die vereinbarte Anzahlung, ist das Geld verloren, wenn er vom Mietvertrag vorzeitig zurücktritt. Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts Meldorf (Aktenzeichen 81 C 204/10). Ein Mieter hatte eine Ferienwohnung für sieben Tage im Herbst 2010 zum Mietpreis von insgesamt 580 Euro gebucht, sie im November 2009 aber storniert und die Anzahlung in Höhe von 150 Euro zurück verlangt.

Auch wenn der Vermieter noch genügend Zeit gehabt hat, Ersatz finden, sei er wegen der kurzen Mitfrist dazu nicht verpflichtet, so das Gericht in Schleswig-Holstein. Das käme rechtlich nur in Betracht, wenn das Interesse des Mieters an der Auflösung eines längerfristigen Mietvertrags dasjenige des Vermieters »ganz erheblich übersteigt«. Doch davon könne bei einer so geringen Mietdauer keine Rede sein.
REISERECHT: Bei Ferienwohnungen-Storno ist die Anzahlung weg

REISERECHT Mehr Flexibilität bei Reisen

Karlsruhe, 3.5.10 (tdt) – Deutschlands oberstes Gericht hat zwei für die Reisebranche wichtige Urteile gefällt. Zum einen verbot der Bundesgerichtshof (BGH) Airlines, Kunden vorzuschreiben, ob und in welcher Reihenfolge sie ihre gebuchten Flüge nutzen. Das Urteil (Aktenzeichen Xa ZR 5/09) ermöglicht den Fluggesellschaften – geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die von Lufthansa und British Airways angewandte Praxis – aber, einen Aufpreis zu nehmen, wenn die Flugscheine anders als vorgesehen in Anspruch genommen werden.

In dem zweiten Urteil (I 23/08) – ihm ging eine Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen TUI voran – erklärte der BGH tagesaktuelle Preissysteme in Reisekatalogen für zulässig. Somit können sich Anbieter von Reisen künftig in ihren Katalogen für die Zeit bis zur Buchung Flughafenzuschläge oder auch Abschläge vorbehalten.
 

Reiserecht Partner kann Ansprüche mit geltend machen

Bei Ehepaaren kann ein Partner für den anderen Ansprüche an den Veranstalter geltend machen.